Mit dem Zug von Hokkaido nach Tokyo

Nach Niseko und vor der Weiterreise nach Neuseeland, haben wir einen dreitägigen Stop in Tokyo eingelegt. Highlight der Reise dorthin: die Fahrt mit dem Shinkansen, dem schnellsten Zug der Welt.

Das Reisen mit Zug und Bus ist in Japan sehr einfach und gut organisiert. Noch in der Schweiz bestellten wir Japan Railway Pässe (zu vergleichen mit dem GA in der Schweiz), die Pässe werden als Voucher ausgestellt und können dann an ausgewählten Standorten in Japan in gültige Fahrkarten eingelöst werden. Die Gültigkeit der Pässe variiert zwischen ein bis drei Wochen. Innerhalb dieser Frist kann unbegrenzt auf dem Streckennetz der JR Linien gereist werden.

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Tokyo JR Station by night

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Lost in translation – Tina in Akihabara

Die hohe Siedlungsdichte, für uns eine schier unvorstellbare Art zu leben

Etwas mehr als acht Stunden dauert die Fahrt von Hokkaido aufs Mainland. Ab Shin-Hakodate-Hokuto konnten wir mit dem Shinkansen fahren. Gefühlt haben wir uns, als sässen wir in einem Flugzeug. Rasend schnell sind wir richtiggehend an Wälder, Felder und Wohngegenden vorbei geschossen. Die Einfahrt nach Tokyo Station beeindruckte uns am Meisten. Während rund einer Stunde war kein unverbauter Fleck zu sehen – lediglich die Strassen trennen die Häuser voneinander. Die Fläche ist wirklich enorm dicht besiedelt, für uns eine schier unvorstellbare Art zu leben.

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Aussicht vom Skytree Tower in Tokyo

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Seitengasse bei Ueno

Tradition versus moderne Grossstadt

Tokyo kann hektisch werden und in gewissen Quartieren pulsiert das Leben hoch, doch meistens haben wir die Stadt als sicher, enorm sauber, ruhig und bis aufs letzte durchorganisiert und entspannt erlebt. Die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit. In unzähligen Blogs habe ich über Tokyo gelesen, die Neugier und Vorfreude auf das Entdecken des traditionellen Japans versus moderner, hochentwickelter und pulsierender Grossstadt, war riesig.

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Sensō-ji Tempel

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Hektisches Treiben in Ueno

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Tsukiji Fishmarket Tokyo

Ich habe mich verliebt

So wie ich die Stadt schlussendlich erleben durfte, habe ich sie mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen vorgestellt. Tokyo hat mich hundertfach positiv überrascht und die meiste Zeit bin ich aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen.

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Bar in Ueno

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Marktstand am Tsukiji Fishmarket

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Tina mit Aussicht auf Ueno Zoo

Ich behaupte von mir, kein Stadtmensch zu sein, aber die drei Tage, sind viel zu schnell vorbei gegangen – ich habe mich in sie verliebt und will irgendwann wieder kommen, denn es gibt noch so unendlich viel mehr zu entdecken.

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